A good initial meeting between rat and dog helps to clarify things.

Woran erkennt man eigentlich, ob ein Erstgespräch wirklich gut läuft?

Dieser Beitrag erschien zuerst am 18. Juni 2026 auf LinkedIn.

Kennt ihr noch Ratte, die kluge und strategische Geschäftsführerin? Und Hund, den Ratgeber für Wasserstoff und Nachhaltigkeit?

Letzte Woche klingelte mein Telefon. Am anderen Ende: Ratte.

„Michael“, begann Ratte, „wir haben da so ein H₂-Projekt angedacht… die weiteren Schritte sind unklar. Ist Wasserstoff für uns passend? Alle reden ja über Wasserstoff. Haben wir die richtigen Partner? Die unverstellte Sicht auf das Projekt? Brauchen wir Förderung? Offen gestanden, ich weiß gerade gar nichts mehr.“

Ich hätte jetzt sagen können: „Kein Problem, ich habe 25 Jahre Erfahrung, mehr als 23 Projekte und…“

Habe ich das gesagt? Nein.

Stattdessen habe ich gefragt: „Erzählen Sie mir mehr. Was beschäftigt Sie am meisten, wenn Sie an das H₂-Projekt denken?“

Die Ratte erzählte. Von unruhigen Nächten. Von der Verantwortung gegenüber dem Unternehmen. Von der Vision, die plötzlich so weit weg schien.

Ein gutes Erstgespräch? Das ist keines, in dem ich zeige, wie toll ich bin. Was ich alles erreicht habe. Kein Pitch.

Es ist eines, in dem Ratte merkt: „Hey, der versteht mich wirklich. Der hört zu. Der will verstehen, wo mich der Schuh drückt.“

Wenn du gerade mit einem H₂-Vorhaben feststeckst – technisch, strategisch oder einfach im Kopf – dann lass uns reden. 45 Minuten. Ohne meine Agenda. Alles andere kommt danach.

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