Hund sitz gemütlich beim Musikhören. Er erinnert sich, wie Kommunikation zusammenbrechen kann.

Folge 20: Communication breakdown

Folge 20 der WHySE Tiergeschichten

Dieser Beitrag erschien zuerst auf LinkedIn am 6. August 2026. 

„Communication breakdown …“
Hund drehte leiser.

Led Zeppelin lief noch im Hintergrund.

Hund blieb beim Wort „Communication“ hängen.

Er dachte an Projektsitzungen, in denen viel geredet wurde.
Und wenig zugehört.

Alle hatten etwas beizutragen.
Alle wollten vorankommen.
Und doch ging irgendwann die Orientierung verloren.

Am Ende wusste niemand mehr genau:
Was ist jetzt eigentlich der nächste Schritt?

Wie konnte das passieren?

Hund wusste: Kommunikation beginnt bei sich selbst.

Frei nach Konrad Lorenz:

„Gedacht ist noch nicht gesagt.“

Und selbst wenn etwas gesagt wurde, heißt das noch lange nicht, dass es gehört wurde.
Oder verstanden.

Hund erinnerte sich an eine Projektrunde, in der es doch noch gelang.

Nicht durch die lauteste Stimme.
Nicht durch die längste Folie.
Sondern durch etwas viel Einfacheres:

Aktives Zuhören.
Gezielte Fragen.
Und die Bereitschaft, einen Begriff noch einmal auf den Tisch zu legen.

„Was meinst du mit machbar?“
„Welche Entscheidung brauchst du gerade?“
„Habe ich dich richtig verstanden?“
„Welche Schritte gehen wir als nächstes?“
„Wer macht was, mit wem und bis wann?“

Solche Fragen sind leise.
Und oft sehr wirksam.

Weil sie aus unterschiedlicher Sprache ein gemeinsames Verständnis machen.

Zuhören.
Sortieren.
Übersetzen.
Gemeinsam zusammenfassen.
Entscheiden.

Damit aus einem Communication Breakdown wieder ein gemeinsamer Weg wird.

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