Folge 29 der WHySE Tiergeschichten
Dieser Beitrag erschien zuerst auf LinkedIn am 08. September 2026.
„Hier hast du Hafer, Pferd.“
Affe kommt mit einer Schüssel Hafer auf die Veranda. Auf der Schüssel steht:
FEED
Pferd und Hund sitzen über Zeichnungen und Tabellen.
Pferd schmunzelt.
„Danke. Wobei dieses FEED für Front-End Engineering Design steht.“
„FEED hatten wir doch schon mit Drache“, sagt Affe. „Als seine Investitionsentscheidung anstand.“
Hund nickt.
„Genau. Drache brauchte belastbare Antworten für sein FID, seine endgültige Investitionsentscheidung. Viele dieser Antworten entstehen im FEED.“
In dieser dritten Phase des Front-End Loading wird die technische Planung vertieft:
Passt die Technik zur Anwendung?
Sind Kosten, Risiken und Schnittstellen greifbar?
Sind Genehmigung, Finanzierung und Organisation vorbereitet?
Und wie lässt sich das Vorhaben anschließend umsetzen?
Pferd deutet auf die Zeichnungen.
„Deshalb sprechen wir schon während des FEED mit den Unternehmen, die später Engineering, Beschaffung und Bau übernehmen können. Ihre Erfahrung hilft, ein umsetzbares Projekt vorzubereiten.“
Affe blickt auf Hunds Karte.
„Dann führt der Weg also von FEED über FID zum Bau?“
„Ja“, sagt Hund. „Danach folgen Abnahme und Betrieb.“
FEED → FID → Bau → Abnahme → Betrieb
Diese Reihenfolge schafft Klarheit, belastbare Entscheidungen und einen tragfähigen Weg zur Umsetzung.
Ungeduld kann an vielen Stellen entstehen – bei Investoren, Projektentwicklern, Förderern oder künftigen Partnern. Wer Schritte überspringt, gefährdet häufig genau die Investitionsentscheidung, auf die alle warten.
Denn im H₂-Terrain steht kaum eine Wegmarke für sich allein.

